Drei Jahre dauert die Berufsausbildung zum Friseur. Vermittelt wird alles, was ein moderner Friseur braucht: neben handwerklichen Fähigkeiten auch Kenntnisse in Salonmanagement, Arbeits-, Gesundheits-, Umweltschutz und Technologie.
In der Prüfungsordnung sind praktisches Können und theoretisches Wissen gleichberechtigt. Zur Zwischenprüfung sowie zur Gesellenprüfung gehören Prüfungsarbeiten, die alle Friseurdienstleistungen inklusive der Kosmetik umfassen. Diese werden nach intensiver Beratung und anhand von Kundenwünschen erstellt.
Nach der neuen Ausbildungsordnung müssen bestimmte Prüfungen erfolgreich absolviert werden: Im handwerklichen Bereich gilt das für das Prüfungsstück (Damenfrisur und Haarfärbung). Im theoretischen Bereich werden Kenntnisse aus den Bereichen Technologie, Gestaltung, Kundenberatung, betriebliche Arbeitsgestaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.
In den Fächern „Technologie” und „Kundenberatung” müssen die Auszubildenden mindestens ausreichende Noten erzielen.